[Rezension] Red Rising von Pierce Brown




 
Red Rising
- Pierce Brown -
4/5 Sterne

Heyne Verlag
Roman
559 Seiten
12.99 €
ISBN: 978-3-453-53441-4

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Klappentext:
 
In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden.
 
Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden - um sie dann vernichtend zu schlagen...
 
"Red Rising schlägt ein wie ein Meteorit - ein Ereignis!"
Entertainment Weekly
 
 
Meine Meinung:
 
Red Rising macht süchtig nach mehr...
Die Gesellschaft ist in Farben unterteilt, als ein Roter schuftet Darrow in den Minen und riskiert täglich sein Leben, wie er glaubt für etwas Gutes. Nicht so geblendet ist seine große Liebe Eo, die hinter die Fassade schaut und ihn auf die Missstände hinweist.
Nach einem kleinen, verbotenem, Ausflug werden beide bestraft. Eo rebelliert und bezahlt mit ihrem Leben.
 
Für Darrow bricht seine Welt zusammen und auch er möchte nicht mehr leben. Doch als er sich nach der Vollstreckung noch immer in seiner Welt befindet und von Rebellen geholt wird muss er seine Situation nochmal überdenken.
Er hat viel von ihnen gehört, heißt nicht viel davon gut. Doch sie öffnen ihm die Augen, zeigen ihm das bereits pulsierende Leben auf dem Mars und das es den Goldenen völlig egal ist, das sie sie in Unwissenheit lassen und ausbeuten.
 
Sein Verachtung und der Hass den Goldenen und dieser Ungerechtigkeit gegenüber lässt er sich auf ein gefährliches Spiel ein. Er wird selbst zum Goldenen, will sie alle vernichten.
Der Weg dahin ist nicht nur körperlich eine reine Qual für ihn. Doch er schafft es in das sagenumwobene Institut aufgenommen zu werden. Das Aufnahmeritual ist für die Götter ein belustigendes Spiel, für die Anwärter geht es ums nackte Überleben.
Jeder gibt alles, um unter den Besten zu sein. Viele geben ihr Leben.
 
Eine packende, nervenaufreibende, emotionale Schlacht um die besten Plätze beginnt. Aus Teammitgliedern und Verbündeten werden für den richtigen Preis schnell Feinde. Nicht nur unter den Anwärtern werden miese Intrigen um die Macht gesponnen, auch die Götter haben ihre Hände mit im Spiel und sie spielen nie fair.
 
Für Darrow eine fast unmögliche Aufgabe, an der er zu scheitern droht, nicht nur körperlich. Auch innerlich ist er hin und her gerissen, zwischen seinem starken Willen es den Goldenen zu zeigen und dem Beginn neuer Freundschaften mit eben diesem Feind.
 
Von Anfang bis Ende eine absolut packende Lektüre, um eine interessante Gesellschaft, falsche Machtspiele und die Hoffnung der Minderheit an diesen Grundfesten zu rütteln.
Eine atemberaubende Welt, sehr gut ausgearbeitet Charaktere und die Neugier nach mehr.
 
Ich bin froh dieses grandiose Buch erst jetzt gelesen zu haben, da bald die Folgebände erscheinen werden. Ich bin schon mega gespannt, wie Darrows Reise weiter geht und hibbel dem Erscheinungstermin von Band 2 freudig entgegen.
 

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