[Rezension] Mister Torso und andere Extremitäten von Edward Lee


Mister Torso und anderen Extremitäten
- Edward Lee -
3/5 Sterne

Festa Verlag
Festa Extrem Band
256 Seiten
Privatdruck ohne ISBN
Taschenbuch 12.80 €

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Klappentext:
 
Der berüchtigte Kultautor vom Rang eines Charles Bukowski oder Chuck Palahniuk - nur viel schlimmer!
 
Neun Erzählungen von Edward Lee, die seine obszöne literarische Klasse zeigen. Und natürlich geht es wieder um seine Lieblingsthemen: Sex, Rednecks und Monster - und das alles gewürzt mit Zynismus und blutiger Gewalt.
 
Richard Laymon: "Edward Lee - das ist literarische Körperverletzung!"
 
Meine Meinung:
 
Obszön, Gewaltvoll, Abartig
Ich liebe dieses Cover! Absolut gelungen spiegelt es die Grundstimmung der Sammlung wieder und deutet auf einzelne Geschichten hin. Blutig, extrem und voller Schönheit! Die Lederoptik finde ich auch immer sehr angenehm, eben keine 08/15 Taschenbuchgestaltung und ein Hingucker in jedem Regal.
 
9 Erzählungen von Edward Lee
Angefangen mit "Mister Torso" bis hin zu "Das McGrath Modell SS40-C, S- Serie, liefert Lee abartige Grausamkeiten in  kurzen Happen für zwischendurch.
 
Eine skurriler und kranker als die vorhergehende, unvorstellbar grausam und bizarr, welch absolut extreme Gedankenwelt unsere Protagonisten da offenbaren ist kaum vorstellbar.
 
Ich bin immer noch, immer wieder aufs neue schockiert und trotzdem davon angezogen, wie der Festa Verlag und seine Autoren uns die in die tiefsten menschlichen Abgründe versinken lassen, das die Faszination nicht dem totalen Entsetzen weicht.
 
Edward Lee erschafft Szenarien, die ich mir nie freiwillig als Film anschauen würde. Gelesen brennen sie sich allerdings noch fester ins Bewusstsein.
Definitiv Erzählungen der Extreme, die mich so schnell nicht loslassen werden.
 


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