[Rezension] Tote Mädchen schreiben keine Briefe von Gail Giles


Tote Mädchen schreiben
keine Briefe
- Gail Giles -
4/5 Sterne

Thienemann Verlag
Psychothriller
172 Seiten
Kindle Edition 11.99 €
( als gebundene Ausgabe nur noch gebraucht erhältlich )
ISBN: 978-3-522-20127-8

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Klappentext:
 
Sunnys Schwester Jazz ist tot.
Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt.
Sunnys Eltern glauben an ein Wunder.
Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester!
 
Meine Meinung:
 
Jazz ist tot. Das ist traurig und tragisch und für ihre Eltern brach eine Welt zusammen.
Doch Sunny könnte nicht gerade behaupten das Jazz ihr auch fehlt. Die perfekte Tochter, für alle ein Sonnenschein und herzallerliebst. Jedenfalls für die anderen. Sunny zeigte sie ihr wahres Ich, hinterhältig, berechnend, egoistisch, gemein.
Als ein Brief ihrer toten Schwester erscheint, mit Datum nach ihrem Tode, will sie es erst verheimlichen, doch wie würden ihre Eltern den Schock verkraften, wenn die totgeglaubte Tochter doch plötzlich vor der Tür stünde?
 
Die Eltern blühen auf, Sunny ist genervt, Jazz erscheint - doch auch wenn sie ihr verdammt ähnlich sieht und sich bis ins Detail an alle Familienerinnerungen zu erinnern scheint, sie ist es nicht!
Ihre Eltern muss das doch auffallen!
Ihre Schwester wäre nie so nett zu ihr gewesen. Fast mag sie sie schon.

Sunny beginnt nachzuforschen und ihrer neuen Schwester auf den Zahn zu fühlen. In voller Spannung verfolgen wir dabei ihre heimlichen Erkundungen in den Sachen der neuen Schwester, ihre heimlichen Telefonate.
Doch auch "Jazz" bleibt dies nicht verborgen und sie fährt die Krallen aus.

Von Beginn an eine fesselnde Geschichte, die einem in ständiger Spannung nur so durch die Seiten fliegen lässt. Jedes neue Detail saugt man begierig auf und versucht sich selbst ein Bild zu machen und das Rätsel um die wahre Identität und die Hintergründe der Betrügerin zu entlarven.

Die gefährliche Lage spitzt sich zu und Sunny lässt die Bombe platzen.
Aber kaum glaubt man alles zu wissen, den Schock verkraftet zu haben, die Nachwirkungen erkundet und das Leben wieder in "geordneten" Bahnen wirft das Ende auf unheimliche Weise all dies wieder über den Haufen und lässt uns verwirrt und voller Fragen zurück!

Rasantes, nervenaufreibendes Lesevergnügen!
 
 
 
 


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