[Rezension] Falscher Ruhm ( Kai Kurzbeins erster Fall) von Michael A. Schultze



Falscher Ruhm
Kai Kurzbeins erster Fall
- Michael A. Schultze -
4/5 Sterne

Books on Demand Verlag
Roman
280 Seiten
Kindle Ausgabe 5.99 €
Taschenbuch 8.99 €
ISBN: 978-3839166666

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Klappentext:

Eine Wette führt Kai Kurzbein Ende der 1990-er Jahre gemeinsam mit Kommilitonin Maren nach Laos. Als angehende Journalisten wollen sie mehr erfahren über das Bergvolk der Hmong und ihr wechselhaftes Schicksal nach Ende des Indochinakrieges. Sie begegnen Travellern, Kriegsveteranen und Schamanen. Und sie lernen eines: Nichts muss so sein wie es aussieht.
 
Meine Meinung:

Euch erwartet eine interessante Reise an der Seite der beiden Journalisten, die mit völlig unterschiedlichen Ansichten ihre Reise nach der Titelstory aufbrechen.
 
Beide könnten kaum verschiedener sein und das macht es spannend. Denn jeder für sich hat eine eigene Meinung zu den neuen Erlebnissen und Bekanntschaften, die sich während der Recherche ergeben.
 
Die beiden Protagonisten waren mir von Beginn an gleich sympathisch und weckten auch in mir die Lust nach Abenteuer und der Suche nach gut gehüteten Geheimnissen.
 
Klar und leicht verständlich werden die Besonderheiten von Laos vor Augen geführt, als wäre man selbst als Entdecker dabei. Auch die geschichtlichen Hintergründe sind gut dokumentiert und verstärken die neu gewonnen Einblicke, lassen viele Gewohnheiten oder Sonderheiten besser verständlich werden.
Die Geschichten um das Volk der Hmong haben mich neugierig gemacht, ich werde bestimmt noch mehr darüber lesen.
 
Wie schnell man durch zu viel blindes Vertrauen Fremden gegenüber in die Falle tappen kann war erschreckend und doch sehr realistisch dargestellt.
Die veranschaulichten Unterschiede, gerade in der Gesetzgebung und Unterbringung der Gefangenen war erschreckend und doch gut vorstellbar. Andere Länder, andere Sitten. Da sollte man schon ganz genau wissen wie man sich verhält und was man zu riskieren bereit ist.
 
Wer sich für fremde Kulturen und die geschichtlichen Hintergründe, bzw. verschiedene Völker oder speziell die Hmong interessiert kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Dazu bedarf es auch keiner Vorkenntnisse, da alles sehr gut  beschrieben wird.
 
Also auf in neue Abenteuer!

Autorenporträt:

Michael Schultze, Jahrgang 1956, studierte Politikwissenschaften und die Geschichte Südostasiens. Seit 1982 bereist und beschreibt er die Region, bevor es ihn letztlich ganz nach Laos verschlug. Bisher verfasste er vor allem Sachbücher und Zeitungsartikel über Land und Leute. Sein erster Roman fügt nun den Tatsachen eine gute Portion Fantasie hinzu. Ein Balanceakt zwischen Fiktion und Realität.
( Quelle Lovelybooks.de )

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